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Gästezimmer in Erfurt

Sie suchen ein Gästezimmer in der Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen? Wir freuen uns Ihnen hier eine kleine Auflistung von Privatzimmern in Erfurt anbieten zu können! Sicherlich finden auch Sie hier ein feines Zimmerchen in Erfurt.


Die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen

Herzlich Willkommen in Erfurt! Die Stadt Erfurt lockt mit einigen Sehenswürdigkeiten: Der Erfurter Dom, das Erfurter Theater zum dem auch das Philharmonische Orchester von Erfurt gehört, das Stadtmuseum von Erfurt, das Angermuseum, das Naturkundemuseum Erfurt, das deutsche Gartenbaummuseum oder die schöne Peterskirche. Erfurt verfügt über 77 bedeutende Kirchengebäude: unter anderem die Severikirche. Vom mittelalterlichen Stadtkern ist die Krämerbrücke noch sehr gut erhalten. Auf dem Fischmarkt in Erfurt gewinnt man schnell einen Eindruck von der Stadt: die schöne Altstadt und der Stadtkern von Erfurt beeindrucken den Passanten. Einen ersten Vorgeschmack auf die tollen Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt vermitteln die Fotos bei www.erfurt-ferienwohnung.de. Gönnen Sie sich eine original Thüringer Bratwurst in einem der schönen Restaurants! Bars und Cafes laden zum genießen und Spaß haben in Erfurt ein. Besonders erwähnt werden sollte die Eisdiele "San Remo" welche mit unglaublich guten Eisbechern lockt.



Zusätzliche Angaben zu der Größe der verfügbaren Fremdenzimmer in Erfurt, der Anzahl der Betten finden Sie in dem jeweiligen Beitrag. Klicken Sie einfach auf die Werbe-Anzeige um weitere Informationen zu der Unterkunft in der schönen Stadt Erfurt zu erhalten. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt!

Bericht über die Stadt Erfurt (Deutschland)

Die Landeshauptstadt Erfurt des Freistaats Thüringen ist mit etwa 210.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes. Sie ist vor allen Dingen für den Gartenbau und als Medienzentrum für verschiedene Fernseh- und Radiosender bekannt. Am Südrand des Gera-Tals gelegen und im Süden von den bewaldeten Höhen des Steigerwaldes umgrenzt, besitzt Erfurt eine lange Tradition als Dom-, Luther- und Blumenstadt.

Die Stadtgeschichte

Die Großsiedlung "Erphesfurt" wurde erstmals 742 in einem Brief erwähnt. Der Missionsbischof Bonifatius empfahl Papst Zacharias "Erphesfurt" damals als Sitz des Bistums. Die weitere Stadtentwicklung wurde durch die privilegierte Verkehrslage als Kreuzungspunkt damaliger deutscher und europäischer Handelsstraßen, einem frühen und weitreichenden Markt- und Handelsverkehr sowie durch eine vorhandene Königspfalz begünstigt.

Im Mittelalter verfügte die Stadt Erfurt über ein hohes Maß an Autonomie, was sich jedoch 1664 durch die Mainzer änderte, die die Stadt gewaltsam unterwarfen. Von 1802 bis 1945 war Erfurt ein Teil Preußens und stand lediglich von 1805 bis 1814 als Fürstentum Erfurt direkt unter französischer Herrschaft. Im Mittelalter trug die Stadt Erfurt aufgrund ihrer zahlreichen Kirchen und Klöster den Beinamen "Thüringisches Rom".





Die Universität Erfurt wurde 1392 eröffnet und 1816 geschlossen. Seit ihrer Wiedereröffnung im Jahre 1994 gilt die Universität Erfurt Dank eines Gründungsprivilegs aus dem Jahre 1379 als eine der ältesten Universitäten Deutschlands. Martin Luther, Erfurts berühmtester Student, absolvierte hier ab 1501 sein Studium, bevor er 1505 in das Erfurter Augustinerkloster als Mönch eintrat und dort bis 1511 lebte.

1873 verlor Erfurt ihren Status als Festungsstadt, wodurch auch eine Bebauung außerhalb der Stadtmauern möglich wurde. Die Erfurter Altstadt umfasst ca. drei Quadratkilometer und lässt sich in zwei Bereiche teilen, wobei sich beide Mauerringe heutzutage gut nachvollziehen lassen:

Die innere Altstadt befindet sich innerhalb der ersten Stadtbefestigung aus dem 10. Jahrhundert und zeigt größtenteils ein mittelalterliches Bild. Heute befinden sich hier noch etwa 20 gotische Kirchen und fünf freistehende Kirchtürmer ehemaliger Kirchen. Insgesamt gibt es mehr als 77 historische Kirchengebäude in der gesamten Stadt Erfurt. Der innere Altstadtbereich wird durch die umgebenden Bürger-, Handelshäuser geprägt, deren Ursprung im 16. bis 18. Jahrhundert (Renaissance/Barock) liegen.

Die äußere Altstadt befindet sich innerhalb der zweiten Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert und zeigt kleinere neuzeitliche Gebäude sowie große gründerzeitliche Bauten und Gebäude nachfolgender Epochen. Die Peterskirche gilt auch bedeutendes romanisches Bauwerk.





Während des zweiten Weltkrieges wurden verhältnismäßig wenige Gebäude zerstört, sodass in der Denkmalliste mehr als 1600 Erfurter Kulturdenkmäler eingetragen sind.

Die Sehenswürdigkeiten von Erfurt

In Erfurt gibt es ein Vielzahl an Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie zahlreiche Parkanlagen.

Das Wahrzeichen der Stadt Erfurt bilden der Dom St. Marien und die Severikirche am Domplatz, die ein einzigartiges Ensemble bilden. Sie sind auf dem Domberg beheimatet und über 70 Domstufen erreichbar. Die Ursprünge des Doms lassen sich bis ins achte Jahrhundert zurückdatieren. So stammen die Glasfenster im Hochchor aus dem Mittelalter und die Chorstühle aus der Gotik. Die Domglocke Maria Gloriosa wurde 1497 gegossen und gilt weltweit als größte freischwingende Glocke aus dem Mittelalter. Sie wiegt 11.450 kg und ist 2,57 m hoch und durchschnittlich 2,54 breit. Auch heute noch ist ihr Klang an kirchlichen Feiertagen oder besonderen Ereignissen zu hören.

Zitadelle Petersberg wurde 1665 bis 1707 errichtet und gilt als Europas einzige weitgehend erhaltende Stadtbefestigung aus der Barockzeit. Von hieraus hat man einen einen tollen Ausblick über die Altstadt.

Die 1117 erstmals erwähnte Krämerbrücke wurde nach mehreren Bränden 1325 aus Stein neu errichtet. Die 120 m lange Brücke führt über die Gera und ist mit 32 Häusern bebaut. Sie gilt als Europas längste, komplett bebaute, gleichzeitig aber auch bewohnte Brücke. Kleine Handwerkslädchen sind hier ebenso angesiedelt wie das mechanische Theater "Theaterium Mundi".

Die 900 Jahre alte Synagoge gilt als Europas älteste erhaltene Synagoge. Hier kann ein Gold- und Silberschatz besichtigt werden, der 1998 bei Bauarbeiten in der Nähe geborgen wurde. Er gilt vom Umfang und der Zusammensetzung her als einzigartig.

Das vergangene Mittelalter ist in der engen, mehrfach verschränkten Waagegasse deutlich spürbar. Durch die großen Toreinfahrten konnten mehrspännige Kutschen mit ihren Waren direkt in die Speichergebäude fahren.

Der Ega-Park (Erfurter Gartenbauausstellung) ist einer der größten deutschen Garten- und Freizeitparks. Hier fand 1961 die "1. Internationale Gartenbauausstellung (iga) sozialistischer Länder" statt. Das etwa 36 Hektar große Areal umfasst Europas größtes ornamental bepflanztes Blumenbeet und steht unter Denkmalschutz. Neben einem Rosengarten und einem Japanischen Garten bietet Ega-Park verschiedene Themenhäuser wie Tropenhaus, Kakteenhaus, Orchideenhaus oder Schmetterlingshaus. Die 1480 errichtete und im 17. Jahrhundert zur Zitadelle ausgebaute Cyriaksburg befindet sich ebenfalls auf dem Gelände und beherbergt heute das Deutsche Gartenbaumuseum.

Kultur der Stadt Erfurt

Von der Stadt Erfurt fühlten sich große Persönlichkeiten wie Martin Luther, Wilhelm Humboldt, Zar Alexander I., Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe oder Johann Sebastian Bach als geistiges, wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum angezogen.

Im 17./18. Jahrhundert wirkten zahlreiche Mitglieder der Familie Bach in Erfurt, wobei sie ab 1630 mehr als ein Jahrhundert das musikalische Leben von Erfurt beherrschten. Heutzutage gibt es eine lebhafte Musikszene in Erfurt, denn fast jede Woche finden Livekonzerte statt. Die Stadt gehört zu den Austragungsorten für die "Jazzmeile Thüringen". Von Mai bis August finden jedes Jahr an den Wochenende im Dom St. Marien die "Internationalen Orgelkonzerte Dom zu Erfurt" statt.

Seit 1975 wird jedes Jahr im Juni das Krämerbrückenfest veranstaltet. Es gilt als das größte Thüringer Altstadtfest und in der ganzen Altstadt werden kulinarische Spezialitäten und Thüringer Kunsthandwerk angeboten. Ein Mittelaltermarkt rundet das Treiben mit Rittern, Gauklern, Händlern sowie Schaustellern ab.

Jedes Jahr am 10. November wird das ökumenische Martinsfest gefeiert. Die katholische und die evangelische Kirche feiern gemeinsam den Todestag des Stadtheiligen Martin von Tours (11.11.397) und Martin Luthers Geburtstag (10.11.1493).

In Erfurt gelten die Thüringer Rostbratwurst, Leberwurst und Rotwurst als kulinarische Spezialität. Alle drei Wurstsorten sind durch geografische Herkunftsbezeichnungen geschützt. Auch Salate und Suppen, die auf Puffbohnen und Brunnenkresse basieren, sind typisch regionale Vorspeisen. Während der Adventszeit sind die Erfurter Schittchen sehr beliebt. Sie wurden erstmals 1329 erwähnt und gelten gelten als ältester Weihnachtsstollen.