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Ferienwohnung Wangerooge

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Bericht

Wangerooge liegt in Niedersachsen und die Insel besitzt ein Wattenmeer. Darüber hinaus hat Wangerooge auch einen wunderschönen Nationalpark. Die Insel gehört zu den Ostfriesischen Inseln und hat eine Gesamtfläche von 7,94 km². Sie ist zweitkleinste der Inseln hier. Von den bewohnten Inseln in Ostfriesland wird Wangerooge nicht zum historischen Kern gezählt. Wangerooge zählt zum historischen Teil des Jeverlandes. Die Insel ist komplett autofrei und Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Wangerooge besitzt auch ein Nordseeheilbad, welches den Tourismus ankurbelt. Das Eiland gehört zum Landkreis Friesland und zählt in etwa 1300 Einwohner. Politisch gesehen wird auch die Nachbarinsel Minsener Oog dazu gezählt. Die Insel ist deutsch und liegt geografisch in der südlichen Nordsee. Wangerooge hat eine Länge von mehr als 8,5 Kilometern.





Landschaften auf der Insel

Wangerooge besitzt verschiedene Landschaftstypen, wie etwa den Strand, die Dünen, Salzwiesen oder Marschen. Der Strand hat einen Umfang von 2,5 km². Die Dünen erstrecken sich auf elf Kilometer Länge und die Deichen auf 6 Kilometer. 2,1 km² besaßen die Salzwiesen mit Außengroden und die Innengroden mit Marschen haben ungefähr 2,1 km². Daneben gibt es noch Westgroden (Weide - umfasst 47 Hektar) und Dorfgroden und das Inseldorf haben gesamt 20 Hektar. Insgesamt 100 Hektar umfasst das Gebiet Ostgroden mit Weide und dem kleinen Flugplatz.

Der Salzwassersee liegt im Westaußengroden, die als Lagune bekannt ist. Die Lagune gibt es seit dem Jahr 1912, als für den Deichbau Sand ausgehoben wurde. Auf diesem Salzsee rasten ständig jede Menge Seevögel. Dieses ist ein Naturschauspiel für sich.

Süd- und Ostdrift der Insel

Wind- sowie auch Meeresströmungen veränderten die Form und Lage von Wangerooge über die Jahrhunderte fortwährend. Historische Karten von einst lassen die Veränderungen deutlich werden. Die Karten gibt es in etwa seit dem 17. Jahrhundert. So kann man anschaulich nachvollziehen, dass die Insel im Laufe der Zeit gegen Süden wanderte. Die West-Ost-Drift war gewaltig und entstand aus dem Gezeitenstrom, der östlich gelagert war. Die Lage war zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert dramatisch und Wangerooge verlor in diesen Jahrhunderten westlich ganze zwei Kilometer Land. Östlich hingegen kamen circa vier Kilometer Länge dazu. Wie man sich vorstellen kann, wurden dadurch ganze Orte aufgegeben und man siedelte sich dann im Osten an. Im Jahr 1586 kam es zur Zerstörung des alten Westturms der St.-Nicolai-Kirche. Bis zum Jahr 1821 konnte man Stücke der Kirche bei Niedrigwasser noch sehen.

Nationalpark Wangerooge

Wangerooge zählt zum Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Dadurch fällt die Insel in den Schutzstatus mit verschiedenen Zonen.

Zone I

Sie hat die strengsten Schutzmaßnahmen und -bestimmungen. Das Betreten dieser Zone ist nicht gestattet, nur in Ausnahmefällen. Die Wegführung über die zwei Deiche gestattet es Besuchern allerdings, die Flora und Fauna hier zu bewundern. Dazu zählen: Westaußengroden, Gebiete des Westinnengrodens, Mittelaußengroden, Gebiet um Ostinnengroden, Teile Ostaußengrodens.

Zone II

Hier gilt zu verschiedenen Zeiten freier Zutritt. In der Zone liegen: Gebiet des Westinnengrodens, Dünenabschnitte bei Westdorf sowie dem Hauptort, Teil um den Flugplatz im Ostinnengroden, die Dünenkette vom Hauptort und Ostende.

Zone III

Ist für den Urlaubs- und Kurbetrieb gedacht. Dazu gehören: der Hauptstrand im Gebiet des Ortes, der Strand um das Westende sowie das Ortszentrum mit der Bebauung.

Namensherkunft

Der Name stammt vom Altgermanischen ab. Wanga bedeutet Wiese und das Wort Oog ist friesisch und bedeutet Insel. Wangerooge lässt sich mit "Wieseninsel" übersetzen. Die Namensnennung ergab sich allerdings aus "Wangerland", dem Wiesenland. Das Gebiet ist der Insel vorgelagert. Die eigentliche Bedeutung des Namens ist "die zum Wangerland gehörende Insel". Wangerland entstand etymologisch aus dem altfriesischen Gau "Wanga". "Wanga" fand schon zur Zeit Karls des Großen Erwähnung. Schon aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. gab es Siedlungen, wie Funde bezeugen. Die erstmalige urkundliche Erwähnung gab es im Jahr 1306. Ein Vertrag über Strandrechtsfragen erwähnte "Wangarou" erstmalig. Als "Wangeroch" wurde die Insel im Jahr 1327 in einer Urkunde erwähnt. Als Wangerooge bezeichnet man die Insel seit dem Jahr 1800. Wangerooge gehört als Insel zum Wangerland. Offiziell heißt die Insel Wangerooge seit dem Jahr 1885. Urkundlich bekannt sind auch Bezeichnungen wie Wangeroich aus dem Jahr 1532. Auch Wangero aus 1597, Wangeröhe aus dem Jahr 1613 oder eine urkundliche Erwähnung als Wrangeroog um 1757 sind bekannt.







Wangerooge im Mittelalter

Im Jahr 1306 wird die Insel erstmals in einer Urkunde genannt. Es ging um Strandrechte zwischen Bremen und dem Gau Östringen. 1327 wird die Insel wiederum erwähnt. Der Schiffskapitän Thithard sollte damals freigelassen werden. Dazu gibt es Urkunden, die belegen, das der Kapitän aus Wangerooge stammte. Besagter Thithard war in einen Sturm geraten und so nach Zeeland geraten. Dort wurde er vom Grafen von Holland gefangen genommen. In den Jahren 1350 bis 1464 waren die Inseln Ostfrieslands im Besitz der Familie Tom Brok. Diese Zeit wird auch Häuptlingszeit genannt. Hierzu gibt es auch eine Urkunde aus dem Jahr 1398, wo Wangerooge genannt wird. Ein Widzeld Tom Brok wird angeführt, der auch Wangeroch an den Herzog Albrecht von Bayern übereignete.

Die Bedrohung durch das Meer

Wangerooge wurde auch vom Menschen geformt. Die Lage der Insel ist weitgehendst stabil. Dass dies so ist, ist enormen Inselschutzmaßnahmen zu verdanken. Diese begannen schon 1850 und ohne diese Schutzmaßnahmen wäre Wangerooge in die Jadeströmung gedriftet. Im Jahr 1570 kam es zur Allerheiligenflut und davor gab es etwa 50 Häuser sowie die St.-Nicolai-Kirche auf Wangerooge. 60 Häuser mit circa 360 Bewohnern auf der Insel gab es um das Jahr 1650. Im Jahr 1717 kam es wiederum zu einer Flut, die sogenannte Weihnachtsflut. Es gab große Zerstörungen auf der Insel und die Einwohnerzahl ging zurück. Und im Jahr 1775 wurden nur noch 150 Einwohner und 28 Häuser genannt. 1855 kam es zur Neujahrsflut und es gab eine schwerwiegende Sturmflut. Diese ließ die Insel in drei Teile zerbersten. So kam es, dass die Hauptinsel danach nur noch 175 Hektar besaß. Bei den gewaltigen Verwüstungen blieb vom alten Inseldorf nur der fertiggestellte Turm großteils übrig. Dieser wurde im Jahr 1602 fertig errichtet. Von den 233 Bewohnern blieben danach nur wenige auf der Insel.

Preußen zeigte um 1850 Interesse an der Insel. In Wilhemshaven wollte man einen Kriegshafen für die Marine Preußens errichten. So kam es, dass ab dem Jahr 1871 das Deutsche Reich als Nachfolger Preußens Unmengen an Geld für den Schutz der Insel aufbrachte. Man verband die auseinander gefallenen Inseln mit einem Reichsdamm und Reichsmauern. Deckwerke wurden ebenso errichtet, die zur Stabilisierung dienten. Deiche sowie Buhnen dienten zur Sicherung der Insel vor dem Abdriften gen Osten. Das Jadefahrwasser war gefährlich und gefährdete die Insel. Dabei handelte es sich um die Schifffahrtsrinne zum Kriegshafen. Es kamen große Sturmfluten im 20. Jahrhundert auf. Diese beschädigten die Insel sehr. 1906, 1916, 1926, 1936 sowie in den Jahren 1973 und 1976 gab es diese schweren Sturmfluten. Im Februar des Jahres 1962 gab es auch eine schwere Flut. Auch der Dorfgroden wurde damals überflutet und beschädigt.

In heutiger Zeit schützen Dünen die Insel zur Seeseite vor Wellengang und der Meeresströmung. Die Dünen sind auf besonderen Schutzmaßnahmen aufgebaut. Sie sind Bollwerk gegen Sturmfluten und daher ist das Betreten der Stranddünen nicht erlaubt. Im Herbst gibt es immer wieder starke Stürme und somit verliert der Sandstrand jedes Jahr viel Sand. Ab dem 15. März werden darum Sandmengen herangekarrt. Diese Maßnahmen sind sehr aufwendig und teuer. Die Kurverwaltung ist für diese Schutzmaßnahmen zuständig.

Ortsentwicklung im 19. Jahrhundert

1856 wurde der Leuchtturm fertig gebaut. Er war der erste Bau im Inseldorf. Darum wurden im Laufe der Zeit Häuser platziert. Die einfachen Fischerbauten standen ursprünglich auf Warften. Danach setzte die Bebauung der Insel ein. Die Hauptstraße wurde nach dem Amtmann Zedelius getauft. Dieser Amtmann war an der Weiterentwicklung Wangerooges um die Jahrhundertwende 1900 rege beteiligt. Dazumal entstanden viele große Bauten, wie die Gründerzeithotels. Diese stehen an der Zedeliusstraße sowie auch an der Strandpromenade.

Tourismus und Kurort

1804 wurde Wanerooge zum Seebad erhoben. Der Tourismus war für die Wirtschaft florierend und der Kurbetrieb war eine gute Einnahmequelle. Noch heute lebt die Insel vom Tourismus und dem Kurbetrieb. Friederike Auguste Sophie zu Anhalt-Zerbst war Grundsteinlegerin für den Tourismus auf Wangerooge. Für den Symbolgehalt spendete sie einen Badekarren für den Bäderbetrieb. Anhalt-Zerbst gehörte zur Herrschaft Jever und Wangerooge gehörte zu dieser. Damals gehörte Jever zum russischen Zarenreich. Da es zum napoleonischen Krieg kam, wurde der Bädertourismus erst richtig ab 1818 belebt. Schon im Jahr 1823 wurden 1800 Besucher und Gäste verzeichnet. Zur damaligen Prominenz der Besucher zählte der Landesherr Herzog Peter Friedrich Ludwig sowie seine Enkeltochter Amalie von Griechenland. Die Prinzessin Auguste von Weimar war als 12-Jährige im Jahr 1823 ebenso Gast auf Wangerooge. Sie besuchte die Insel als Gast mitsamt ihrem Hofstaat. Um 1850 baute man zwei Logierhäuser, die je 50 Zimmer hatten. Leider kam es auch in den Jahren 1854 / 55 zu einer fürchterlichen Sturmflut. Diese war so verwüstend, dass der Badebetrieb eingestellt wurde. Erst 1874 kamen wieder Bewohner auf die Insel zurück. Eine Giftbude sowie ein Warmbadehaus wurden 1880 gebaut. Diese kurbelten den Tourismus wieder an und ab 1892 wurde eine Kurtaxe erhoben.

Spätere Zeit

In den beiden Weltkriegen bekam Wangerooge strategische, militärische Bedeutung. Somit war an einen Bädertourismus nicht zu denken. 1945 kam es zu einem verheerenden Bombenangriff der Alliierten. Bis zum Jahr 1948 wurden diese Bombenschäden wieder saniert. Der Tourismus begann bereits in den 1950er Jahren wieder von Neuem. Aber die Nachkriegszeit setzte der Insel wirtschaftlich hart zu. Die Vermieter wurden in Naturalien bezahlt, aber auch mit Baumaterial. Im Jahr 1956 wurde ein Meerwasserbad gebaut. Dazumal zählte es zum größten Freibad der Osftfriesland-Inseln.

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