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Die Infos

Die Ostsee wird auch Baltisches Meer oder See genannt, was sich etymologisch vom Lateinischen ableitet - Mare Balticum. Das europäische Binnenmeer der Region hat eine Gesamtfläche von 412.500 km² und ist um die 459 Meter tief. Auch ist die Ostesee das flächengrößte Brackwassermeer auf der Erde. Im Westen findet ein Wasseraustausch mit der Nordsee statt. Daraus resultiert in diesem Gebiet ein größerer Salzwassergehalt. Sage und schreibe 20.000 km³ umfasst das Meer hier in dieser Gegend. 50 bis 85 Millionen Bewohner sind in diesem Gebiet beheimatet.

Geografische Lage

Eine Skandinavische Halbinsel bildet die Grenze zu dem Baltischen Meer, zusammen mit den Festländern von Nord-, Nordost- sowie Mitteleuropa. Der am weitesten im Westen gelegene Platz ist an der Flensburger Förde der Stadt Flensburg gelegen. Der Bottnische Meerbusen wiederum bildet die am weitesten im Norden gelegene Stelle. Die Stadt St. Petersburg bildet die am weitesten im Osten gelegene Stelle und den südlichsten Ort bildet das Stettiner Haff bei Stettin. Die Länder Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen sowie Polen grenzen an die See.

Erklärungen zur Abgrenzung

In geschichtlichem wie auch in wissenschaftlichem Sinne wurde die Abgrenzung im Westen der See verschieden bewertet.

In Politik und der Bürokratie

Das Kattegat wird in der Helsinki-Konvention von 1992 als Tor zum Ostsee-Meer eingestuft. Daher kommt es, dass das Kattegat oft mit in die Definition der Ostesee einbezogen wird.

Handel sowie Geschichtliches

Die historische Grenze bildet die Beltsee. In früherer Zeit erhoben die Dänen den Sundzoll hier. Es gab die Mautstelle im Öresund, Schloss Kronborg. Die Maut wurde bei Nyborg einkassiert. Dieser Sundzoll wurde auch als Stromzoll oder Beltzoll geführt - beim Kleinen Belt. Im Jahr 1650 wurde die Festung Fredericia errichtet und seitdem wurde der Zoll dort eingehoben. Das Middelfartsund ist die engste Stelle in diesem Gebiet.

Moderne Naturwissenschaften

Im Leibniz-Institut für Ostseeforschung wurden und werden Forschungen vorgenommen. Gemeinsam mit dem Sveriges Meteorologiska och Hydrologiska Institut wird die Grenze von der Ostesee sowie Kattegat zwischen Korsor sowie Nyborg gelegt. Die Drogdenschwelle erreicht nur eine Tiefe von sieben Metern und befindet sich im Norden der Kogebucht. Der Drogdentunnel wurde hier errichtet und die Ostseeinsel von Dänemark, die sich in der Beltsee befinden, markieren die Grenze zu unseren Gewässern. Jedoch gibt es auch andere Meinungen, wie etwa die der Chemikalienaufsicht "Kemikalieninspektionen", die zu Schweden gehört. Diese würde die Grenze im Westen der Drodgenschwelle setzen. Die Aufsicht nimmt die Darßer Schwelle als Grenze zum Brackwassermeer, die eine Tiefe von 18 Metern aufweist.

So gibt es unterschiedliche Erklärungen, mit folgenden Schlüssen: Kattegat, Beltsee sowie Öresund sind Gewässer von hoher Sauerstoffkonzentration und auch die Artenvielfalt ist gewaltig. Geht man von der ökologischen Betrachtung mit statistischen Gesichtspunkten aus, ist es besser, sie wird einbezogen in den Definationen. Tut man dies nicht, ist die Ökologie dieser Gegend massiv gefährdet.








Verschiedene Daten

Alle wichtigen Infos auf einen Blick:

  • Ihre Größe: Das Kattegat hat eine gewaltige Fläche von 412.560 km². Bezieht man das Kattegat nicht mit ein, liegt die Fläche bei 390.000 km². Das Wasservolumen beträgt sagenhafte 21.631 km³.
  • Meerestiefe des Baltischen Meers: Die See hat eine maximale Tiefe von 456 Metern an der tiefsten Stelle. Der Alandsee mit 301 Metern besitzt die zweittiefste Stelle und am dritten Platz liegt das Gotlandtief mit einer Tiefe von 248 Metern. Die Durchschnittstiefe beläuft sich auf 52 Meter.
  • Salinität / Salzgehalt: Dieser ist abfallend, je weiter nach Osten man geht. Der Salzgehalt ist westlich im Beltsee bei 19 PSU. Im Finnischen Meerbusen liegt die Salinität aber nur mehr zwischen 5 und 3 PSU. Somit gibt es hier einen Rückgang des Salzgehaltes. Diesen Unterschied erklärt man mit dem Bodenprofil. Dieses besteht aus Becken sowie Schwellen, die in der Eiszeit entstanden. Der Salzgehaltunterschied ist in der Darßer Schwelle am höchsten. Sie hat einen großen Süßwassereintrag, hingegen ist die Verdunstung sehr gering. Es findet ein Wasseraustausch mit dem Weltmeer statt. Das Süßwasser hat ein geringeres Gewicht als Salzwasser und das Meereswasser bildet auch eine Schichtung. Hoher Salzgehalt ist in einer Tiefe ab 60 Meter zu finden, der hier sehr hoch liegt. Die Oberflächenströmung in den Belten weist wenig Salzgehalt auf. Eine Tiefenströmung findet aus dem Kattegat in die Ostsee statt, wobei der Salzgehalt sehr hoch ist. Da der Ostseeboden eine Schwellen- sowie Beckenstruktur aufweist, bleibt reichlich Salzwasser im Beltsee zurück. Bei Stürmen gibt es immer wieder Unterschiede in der Salinität. Dann findet ein reicher Wasseraustausch in den Meerengen statt. Bei hohem Niederschlag kommt es zu vermehrtem Süßwassereintrag. Auch wird bei Stürmen und Südwestwinden reichlich Wassermassen in die Ostesee im Nordosten gehievt. Dadurch kommt es zum sinken des Wasserstandes, aber auch zu Sturmhochwasser im Skagerrak. Nordseewasser aus der Beltsee vermischt sich dann mit dem Meer und Sauerstoff sowie Salz kommen in das Tiefenwasser. Die Organismen im Wasser verbrauchen den gesamten Sauerstoff, wenn sich kein weiterer Zustrom bildet. Das ist katastrophal für die Ökologie, denn Schwefelwasserstoff wird dann gebildet. Dies sind Gifte für Fischeier, aber auch für Larven und sie werden abgetötet. So hat ein erneueter Nordseewassereinfluss circa einen Vorrat an lebenswichtigem Sauerstoff von ein bis drei Jahren. Im Jahr 2003 kam es zum vorletzten dieser Einbrüche und 1993 ebenso. Früher kamen solche Vorgänge öfter vor als heute.
  • Der Wasserstand: Das Mittelwasser bezeichnet den mittleren Wasserstand. Dieser befindet sich bei Normallnull und in der Stadt Kiel bei 1 cm unter NN. Bei 2,22 liegt der Wert für das mittlere Hoch- und Niedrigwasser. Alle fünf Jahre kommt es zu einem Anstieg des Pegels. Alle hundert Jahre steigt der Pegel auf über 2,26 an. Eine regelmäßige Tide gibt es im Westen.
  • Sturmhochwasser - mehr als ein Meter über Normalmittelwasser: So bezeichnet man den Wasserstand, wenn er über einem Meter des Normalmittelwasserstandes liegen sollte. Dann kommt es zu Sturmfluten, wie zum Beispiel in Warnemünde. Hier gab es gleich 110 solcher Sturmfluten zwischen den Jahren 1950 bis 2000. Also hochgerechnet circa zwei im Jahr. Im Jahr 1304 kam es zur Allerheiligenflut von historischem Ausmaß. Auch in den Jahren 1320, 1449, 1625, 1694, 1784 sowie 1825 gab es Sturmfluten und Hochwasser. Doch gibt es kaum Aufzeichnungen darüber. Erst ab dem Jahre 1872 werden die Pegel in regelmäßigen Abständen genommen. 1872 kam es zu einem verheerenden Ostseesturmhochwasser. In Warnemünde wurden 2,43 m mittlerer Wasserhöhe über NN gemessen. Das Maximum wurde mit 2,83 m über NN in Warnemünde erreicht und gar 3,12 m in Holnis. Auch 1904 kam es zu furchtbarem Hochwasser mit 1,88 m, wie auch 1913 mit 1,89 m. 1,73 m erreichte ein schlimmes Hochwasser im Januar 1954. Weitere schreckliche Hochwasser gab es 1995 mit 1,68 m sowie am 21. Februar 2002 mit 1,65 m.
  • Gliederung und Einteilung: Im Jahre 2004 wurde von Schweden eine Einteilung veröffentlicht. Diese teilt die Gliederung stark am Bodenrelief der See ein. Das Ostseemeer weist viele Becken sowie Meeresbuchten auf. Diese sind mit Meerengen verbunden und Inseln trennen diese Meeresbuchten voneinander. Die Förden sind besondere Küstengewässer, wie auch die Fjärden, die Haffe sowie die Bodden.
  • Überlappungen sind: Das Kattegat. Dieses hat eine Fläche von 22.000 km² und Einheimische dieser Gegend bezeichnen das Kattegat auch als eigenens Meer. Das Kattegat ist kein Binnenmeer, wie die Ostesee, weder aus ozeanografischer, biologischer, verkehrstechnischer oder historischer Sicht. Es ist das Tor zu diesem Meer und dadurch wird es meist gemeinsam mit diesem Wasser angesehen. Andere Abhandlungen sehen das Kattegat als Randgewässer der Nordsee.

Nautische Vereinbarung 2014

Vom 10. bis 12. Juni 2014 fand die 19. Konferenz der BSHC statt. Man einigte sich auf eine neue Ostsee-Einteilung mit Einbeziehung des Kattegats. Die neuen Richtlinien orientieren sich an der Nautik, nicht an der Ökologie, laut Teilnehmern aus Deutschland. Bei der Konferenz kam es zu keiner Berücksichtigung des Bodenreliefs. Auch wurde der Süßwassereintrag nicht in Erwägung gezogen. Der südliche Teil des Kattegats gehört zur Beltsee. Limfjord und Öresund an der Drodgenschwellel im Norden sind Meeresstraßen. Die Albaek Bucht, die Aalborg Bucht sowie die Djernaes Bucht sind große Meeresbuchten. Die Arhusbucht, Kalo Vik sowie Sejerobugt zählt man zur Beltsee. Das Mariagerfjord, das Randers Fjord, Isefjord, Roskilde Fjord, Älvefjord, Kungsbackafjord, Laholmsbucht sowie Skälderwiek sind kleinere Buchten sowie Förden. An Flüssen gibt es hier: Gudena, Lagan, Nissan, Ältran sowie Göta älv. An großen Inseln sind hier Laeso, Samso sowie Seeland zu finden.

Südliches Kattegat und Nördliche Beltsee

Meeresstraßen sind hier: Samsöbelt, Kleiner Belt, Großer Belt und die großen Meeresbuchten heißen Arhusbucht, Kalo Vik sowie Sejerobugt. Kleinere Meeresbuchten sind hier unter anderem: Musholm Bucht, Horsens Fjord, Velje Fjord, Odense Fjord, Kalundborg Fjord und Jammerland Bucht. Zu den großen Inseln zählen Fünen sowie Seeland.

Beltsee

Diese hat eine Fläche von circa 8.000 km² und hat auch die Bezeichnung "Westliche Ostsee". Es besteht aus den Gewässern im Westen von Seeland, Falster sowie der deutschen Küste bei Rostock. Die Salinität der Beltsee erreicht das Doppelte der Becken im Osten.

Südliche Beltsee und westliche Eigentliche See

An Meerengen sind hier zu finden: Großer Belt, Langelandsbelt, Kleiner Belt, Alsenbelt, Als Sund, Fehmarnsund und Guldborsund. Smalandsfarvandet, Koldingfjord, Als Fjord und Kieler Bucht sind Meeresbuchten. Dann gibt es auch noch Flensburger Förden, Geltinger Bucht, Wenningbund, Eckernförder Bucht, Hohwachter Bucht, Kieler Förde sowie Schlei und weitere. Zu den Flüssen gehören hier Trave und Warnow. Falster, Fehmarn, Fünen, Langeland, Lolland und Seeland werden hier zu den großen Inseln gezählt.

Das eigentliche Gebiet

Diese erstreckt sich im weitesten Sinn über die deutsche Ostseeküste und eingegrenzt von der Linie Falster-Darß bis Stockholm-Aland. Die Linie Falster-Darß bezeichnet die Darßer Schwelle. Der Bottnische, der Finnische und der Rigaer Meerbusen sind nicht eingeschlossene Meeresbuchten im östlichen Sektor. Sie besteht aus vielen Becken. Der Südliche Kleine Belt, Südlicher Großer Beld sowie die Mecklenburger Bucht zählen ebenso auch zur Beltsee. Im Osten findet sich die Arkonasee, welche Rügen umschließt. Diese reicht von Schonen, Bornholm über Wolin. Auch der Westen der Pommerschen Bucht gehört dazu. Das Bornholmbecken findet sich zwischen Bornholm, der Stolper Schhwelle östlich sowie dem Küstengebiet von Blekinges, welches nördlich liegt. Die Insel Gotska Sandö ist relativ klein und umfasst das Nordgotlandbecken, das Westgotlandbecken befindet sich zwischen Gotska Sandö sowie Gotland. Dann gibt es noch das Ostgotlandbecken mit dem Gotlandtief. Es liegt zwischen Saaremaa, Kurland sowie Hinterpommern. Die Danziger Bucht befindet sich im Südosten. Diese erstreckt sich zwischen Rixhöft und der Küste von Lettland.





Die Namensentstehung

Die germanischen Sprachen gebrauchen "Ostsee", so wie in Dänemark "Ostersoen", auf Island "Eystrasalt", im Niederländischen "Oostzee", im Norwegischen "Ostersjoen", im Schwedischen "Östersjön" gebraucht wird. In Finnland wird der Begriff "Österhavet" gebraucht und bezieht sich auf die Oberhoheit Schwedens, das bis ins 18. Jahrhundert reichte. Schweden besaß die Oberhoheit über Finnland. Im Englischen herrscht hingegen der Begriff "Baltische See" oder "Baltisches Meer" vor. Die Römer nannten die Gewässer "Mare Suebicum", was sich auf die dort lebenden Sueben bezog. Auch als "Aestenmeer" wurde es bezeichnet, was auf die Aesti zurückgeht. Es wird angenommen, dass die Germanen diesen Begriff gebrauchten, wenn sie die Balten meinten. Tacitus erwähnte diese Bezeichnung in der "Germania". Er bezeichnete damit die am weitesten im Osten lebenden Menschen am Meer.

Zum Begriff "Balt" scheiden sich die Geister der Wissenschafter. Es werden hierzu einige Definitionen diskutiert.

  • Zum einen wird auf die Nennung als "Mare Balticum" verwiesen. Adam von Bremen nannte das Meer so als Erster. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um "Beltessund" handelte. Belt ist der englische Begriff für Gürtel. Auch ein enges Gewässer, das langgezogen ist, wird Belt genannt.
  • Zum anderen wird vermutet, dass eine Verbindung mit der Insel Baltia besteht, die Plinius erwähnte.
  • Auch die These für das Litauische "baltas" für die Farbe Weiß wird diskutiert. Moore werden öfter so bezeichnet, wie auch verschiedene Gewässer.

Entstehung

Das Meer entstand in der Weichsel-Kaltzeit, als die letzte Eiszeit endete. Dies war vor etwa 12.000 Jahren, als die großen Gletscher wieder abschmolzen. Sie hat besondere Charakteristika und die Form bildete sich als Hebung von Land sowie einem Meeresspiegelanstieg. Es kam zu einer Klimaveränderung, in etwa 10.000 bis 8.200 vor Christus. Die Gletschergebiete bildeten sich zurück und es kam zur Ausbildung eines Baltischen Eisstausees. Der Meeresspiegel stieg bis 6.900 v. Chr. gigantisch an und es kam zur Verbindung mit dem Weltmeer. Es kam zu einem Süßwasserausstrom sowie zu einem Salzwassereinstrom und das Yoldiameer entstand. Bis zum Jahr 5000 v. Chr. schmolzen die Gletscher Skandinaviens weiterhin ab. Die Landmasse Skandinaviens hob sich und die Meeresverbindungen wurden blockiert. Auf diese Weise konnte sich der Süßwassersee Ancylsee bilden. Es kam zur Littornia-Transgression, die 5000 v. Chr. den Meeresspiegel um einen Meter ansteigen ließ. Dabei wurde die Brücke zwischen Südschweden sowie Dänemark völlig überschwemmt. Dänemark bildete damals seine heutige Form mit den Inseln aus. Auch Deutschlands Küstengebiete formten sich zu dieser Zeit zur heutigen Form aus. Die Gletscher verschwanden fast zur Gänze und Skandinaviens Festland wurde weiter nach oben gehoben. Sie senkte sich im Süden und die Landmassen wurden überflutet. So kam es zum heutigen Landschaftsbild der Küsten. Auf diese Weise formierten sich drei große Küstenformen im Süden aus. Die Fördenküsten, die Buchtenküste sowie die Bodden- oder Boddenausgleichsküste.



Klimazonen im Ostseegebiet

Der Süden der See gehört zur gemäßigten Klimazone. In Dänemark kommt hierbei noch das maritime Klima zum Vorschein. Östlich ist jedoch das Kontinentalklima zu finden. Im Norden, hier speziell am Bottnischen Meerbusen, herrscht kaltes Klima vor. Hier gibt es boreale Nadelwälder, die auch bis 200 km zum Polarkreis reichen (im Norden). Sie ist vom Golfstrom abgenabelt, der das Klima beeinflusst. Auch ist die Fläche im Vergleich gesehen ziemlich klein. Sie liegt auch nicht hoch und so kann sie das Klima nur in gewisser Weise ausgleichen. Ein eigenes maritimes Klima besitzt das Baltische Meer nicht und in der Winterzeit kommt es zur Vereisung. Manchmal vereist auch das gesamte Wasser im Winter. Sie dient dann allerdings nach sehr kalten Wintern als Kältespeicher. Ganze sechs Monate zählt zum Beispiel die Hafenstadt Oulu, die in Finnland beheimatet ist. Auch in Deutschland kann die Vereisung der Ostsee spürbar werden und in harten Wintern kann man auf der See vor Deutschland sogar darauf gehen. Es gibt Ausnahmen davon, wie zum Beispiel die Insel Bornholm. Auch wenige andere Inseln besitzen ein sehr mildes Mikroklima.

Klimawandel und Auswirkung

Das Ostseegebiet wird wärmer und letztes Jahrhundert kam es zu einer Erwärmung des Wassers von 0,85 Grad. Auch die Luft ist heute wärmer und liegt seit dem Jahr 1990 bei einem Grad wärmer als zuvor. Es wird angenommen, dass es um einen weiteren Anstieg der Luft im Ostseegebiet kommt. Forschungen gehen von einem Anstieg von bis zu sechs Grad wärmeren Lufttemperaturen aus.

Ökologie

Ganze 20 Prozent der Böden sind bereits "Todeszonen". Diese liegen zwischen Dänemark und den Asland-Inseln. Es herrscht Sauerstoffmangel und dies bedeutet, dass kein Leben im Meer herrscht. Nur anaerobe Organismen können hier überleben, was die dramatische Situation zeigt. Schwedische Meterologische Stationen zeigten die dramatischen Entwicklungen im Jahr 2008 auf. Es gibt auch andere Studien, die besagen, dass ein Sechstel der Gewässer als lebensfeindlich gilt. 2008 lagen diese Werte weitaus niedriger. Die Verschmutzung des Wassers entsteht zum großen Teil wegen der Landwirtschaft. Phosphor- und Stickstoffverbindungen werden in das Wasser geleitet. Phosphor sowie Stickstoff wird als Düngerstoff verwendet. So entstehen Algen und deren Zersetzung bedingt das Absinken des Sauerstoffes im Meer. In diesen Todeszonen leben nur anaerobe Bakterien. Weststürme im Herbst sowie Winter reichert die See mit Sauerstoff an und somit gelangt sauerstoffreicheres Wasser aus der Nordsee auch in das Wasser. Es gibt einen eigenen Ostseerat, der sich damit befasst. In den Jahren 1980 / 81 gab es umfassende Untersuchungen in den Gewässern. Dabei wurden Wasserproben aus verschiedenen Gebieten entnommen. Die Proben wurden auf ihren Radionuklidengehalt untersucht.

Die Tierwelt

Mit dieser dramatischen Lage ist es klar, dass der Fischbestand im Wasser sehr leidet. Sauerstoffmangel sowie verschiedene Schadstoffe, aber auch die Überfischung sind dramatisch. Die Nordsee ist hier weitaus besser dran. Die Fangquoten wurden von der EU nun herabgesetzt. Fischeier brauchen eine gewisse Salzkonzentration und Dorsch laicht ab einer Tiefe von 60 Metern. Hier liegt eine gute Salzkonzentration für die Fische vor. Jedoch nimmt der Sauerstoffmangel hier ständig zu. Dadurch sterben die Fischeier natürlich ab, denn ohne Sauerstoff kein Leben. Allerdings gibt es auch eine leise Hoffnung, denn der Dorschbestand nahm in den letzten Jahren wieder ein wenig zu. Die Fangquoten wurden strikt eingehalten, hier sind besonders die Fischer Polens zu loben.

Größte Zuflüsse

Dazu gehören die Flüsse Newa, Weichsel, Düna, Memel, Kemijoki, Oder, Lule älv, Narwa und Torne älv.

Die Meeresbuchten und Förden sind: Danziger Bucht, Faksebucht, Grabow-Saaler Bodden, der Jasmunder Bodden mit Großer und Kleiner Jasmunder Bodden, Kögebucht, Kubitzer Bodden, die Pommersche Bucht mit Greifswalder Bodden und Stettiner Haff sowie die Hanöbucht und die Stegebucht. Die Meerengen heißen Dievenow, Grönsund, Kadetrinne, Kalmarsund, Alands-See, Moon-Sund, Sele-Sund, Irbenstraße, Öresund, Strelasund, Peenestrom, Swine sowie Ulvsund. Die großen Flüsse heißen Memel, Motalaström, Oder, Pregel sowie die Weichsel. An Inseln gibt es Bornholm, Färö, Gotland, Hiddensee, Mon, Öland, Rügen, Saaremaa, Stockholmer Schärengarten, Seeland, Usedom sowie Wollin. Halbinseln sind Kurische Nehrung, Frische Nehrung sowie die Halbinsel Hel.

Deutschland

Die Ostseeinseln Fehmarn, Rügen sowie Usedom gehören zu Deutschland, wobei Usedom zu geringem Teil auch polnisch ist. Die Insel Fehmarn ist mit der Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden. Rügen ist die größte Insel Deutschlands und mit dem Festland mit der Rügenbrücke verbunden. Hiddensee ist eine vorgelagerte Insel von Rügen und hat den breitesten Bekanntheitsgrad der vorgelagerten Inseln Rügens. Usedom ist in Halbinseln gegliedert und besitzt jede Menge Seen.

Die Ostsee wird auch Baltisches Meer oder See genannt, was sich etymologisch vom Lateinischen ableitet - Mare Balticum. Das europäische Binnenmeer hat eine Gesamtfläche von 412.500 km² und ist um die 459 Meter tief. Auch ist die Ostesee das flächengrößte Brackwassermeer auf der Erde. Im Westen findet ein Wasseraustausch mit der Nordsee statt. Daraus resultiert in diesem Gebiet ein größerer Salzwassergehalt. Sage und schreibe 20.000 km³ umfasst das Meer. 50 bis 85 Millionen Bewohner sind in diesem Gebiet beheimatet.

Rigaer Meerbusen

Dieser wird auch Rigaischer Meerbusen genannt und er liegt zwischen Kurland sowie dem Väinameri-Archipel auf Estland. Der Rigaer Meerbusen wird auch als Östliche Ostsee begrifflich geführt. Hier gibt es folgende Meeresbuchten: die Rigaer Bucht sowie Pärnu Laht oder auch die Pärnu-Bucht genannt. Zu den Meerengen zählen hier neben Hari kurk auch Soela väin und Voosi kurk. An Inseln gibt es neben Saaremaa und Hiiumaa auch die Insel Vormsi und auch Muhu. Auch die Inseln Kihnu, Abruka und Ruhnu bilden Abgrenzungen zum eigentlichen Ostseegebiet.

Finnischer Meerbusen

Dieser befindet sich zwischen den Ländern Estland, Finnland sowie Russland und wird auch Nordöstliche-Ostsee genannt. Dann gibt es noch die Nördliche-Ostsee oder den Bottnischen Meerbusen.

Zum Finnischen Meerbusen gehören die Meeresbuchten der Narwa-Bucht, Newabucht und die Wyborger Bucht. Zu den Meerengen zählen der Nordkanal und der Südkanal. Dieser liegt im Süden von Kronstadt während der Nordkanal im Norden liegt. Bei den Flüssen liegen hier Kymijoki, Vantaanjoki und Porvoonjoki in Finnland, Newa in Russland sowie die Narva in Estland bzw. Russland. Zu den Inseln und Inselgruppen gehören Kotlin, Hochland, die Birkeninsel sowie Naissaar. Die Nördliche Ostsee wird auch Bottnischer Meerbusen genannt. Er befindet sich zwischen den Ländern Finnland und Schweden. Hier sind die großen Flüsse Ängermanälven, Gavleän, Indalsälven, Kalixälven, Kemijoki, Ljusnan, Lule älv, Muonio älv, Piteälven, Skellefte älv, Torne älv und Ume älv zu finden. Die großen Inseln heißen hier Äland, Alnön, Gräsö, Karlö und Vallgrund. An Meeresengen ist das Schärenmeer und Älandsee zu nennen sowie auch Bottensee, Kvarken und Bottenwiek.

Inselwelt

Hier gibt es viele Inseln und auch zahlreiche Inselketten. Auch viele Eilande, bewohnt und unbewohnt, sind zu finden. Zu den größten Inseln in diesem Gewässer gehören Gotland sowie Öland in Schweden. Aland befindet sich in Finnland, Dagö und Ösel sind estnisch. Wollin ist eine polnische Insel und Usedom ist deutsch-polnisch. Die Inseln Rügen, Hiddensee und Fehmarn gehören zu Deutschland. Daneben befinden sich noch viele Inseln in Dänemark, hier sind Seeland, Bornholm, Fünen, Lolland, Falster und Langeland zu nennen.

Küstenformen

Die Küstenformen entstanden in der Eiszeit und die Landmassen hoben sich nach der Eiszeit. Die Senkungen und Hebungen dauern bis zum heutigen Tage an. Die Westwindzone herrscht in diesen Küsten vor.

Es gibt folgende Küstenformen:

  • Schärenküste: Eine Schärenküste ist zum Beispiel die schwedisch-finnische Küste in der Zentralen, Nördlichen sowie Östlichen-Ostsee. Als Schären werden kleine oder winzige Inseln bezeichnet, mit felsiger Formation. Die Schären besitzen eine Kuppenform mir markanter Charakteristik. Schärenküsten haben die letzten Jahrhunderte nahezu unverändert überstanden. Die Ostsee hat nur geringe Gezeiten, dadurch bleibt die Form der Schärenküsten weitestgehend unbehelligt. Als das Eis schmolz, wurde das Gebiet überflutet und es bildeten sich die heutigen Inseln.
  • Weitere Küstenformen sind: Kliffküste, Fördenküste, Boddenküste Ausgleichsküste und Haffküste. Die Kliffküste charakterisiert sich durch schroffe und steile Felsen und Geländebrüche. Diese sind zum Beispiel auf Gotland, Bornholm, Mon sowie Rügen zu finden. Auch unter dem Meeresspiegel sind Kliffs angesetzt. Auch die Küste im Norden Estlands ist von Kliffs geprägt. Die Insel Rügen besitzt eine weithin bekannte Steilküste. Der Königsstuhl ist ein weißer Kreidefelsen, der sich im Nationalpark Jasmund befindet. Es ist ein sogenanntes totes Kliff, denn die Meeresbrandung erreicht die Felsen nicht. Andere, wie zum Beispiel die Wissower Klinken, wurden durch die Meeresbrandung 2005 zerstört.
  • Eine Fördenküste existiert zum Beispiel im Ostküstengebiet von Schleswig-Holstein. Auch Jütland hat eine Fördenküsten mit Förden. In Dänemark werden sie als Fjorde bezeichnet. Dabei handelt es sich um enge Buchten und sie entstanden, als sich die Ostsee ausformte. Der Meeresspielgel stieg und die einstigen Gletscherzungenbecken füllten sich. In Schleswig-Holstein sind die Förden durch die Gebiete Angeln, Schwansen sowie Dänischer Wohld getrennt. Zwischen der Kieler Förde und der Lübecker Bucht befindet sich die Probstei sowie die Halbinsel Wagrien. Auch die Insel Fehmarn liegt an der Halbinsel Wagrien. Auch der Hemmelsdorfer See am Timmendorfer Strand ist eine Förde. Der See liegt tiefer als die Lübecker Bucht.
  • Eine Boddenküste gibt es an der vorpommerschen Küste. Durch Aufschüttung von Sand oder anderen Materialien an Inseln formten sich diese Bodden aus, die mit Brücken verbunden waren. Die Bodden sind rückwärtige Wassermassen, die von der Ostsee abgeschnitten wurden. Durch schmale Rinnen hängen die Bodden noch mit unserem Wasser zusammen.

Geschichte

Das Altertum: Die Germania von Tacitus erwähnte vor 2000 Jahren die Ostsee als "Mare Suebicum". Es gibt Urkunden und historische Belege für Handelswege, die in alle Windrichtungen auf dem Meer unterwegs waren. An der Ostseeküste fand sich häufig Bernstein und dieser wurde in alle römischen Gebiete getragen. Auch Felle sowie verschiedene Pelze wurden gehandelt. Im Gegenzug wurden Produkte der Römer, wie Keramikwaren, Wein oder auch Öl nach Norden transportiert.

Die Hansezeit: Die Ostsee war einst ein wichtiger Verkehrs- und Handelsweg in Europa. Besonders in der Zeit des Hochmittelalters hatte die Ostsee wichtige Bedeutung. Die Städte, die an der Ostsee lagen, schlossen sich zusammen und so wurde die "Hanse" gegründet. Auf diese Weise gelangten die Hafenstädte der Ostsee zu immensem Reichtum und Wohlstand. Dazu zählten zum Beispiel Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald, Stettin, Danzig, Königsberg, Memel, Riga, Reval sowie Nowgorord.

Die Seefahrt

Häfen sowie Schiffsrouten: Kopenhagen, Malmö, Stockholm, Turku, Helsinke, St. Petersburg, Tallin, Riga, Liepaja, Klaipeda, das einstige Memel, Kaliningrad, das einstige Königsberg, Danzig, Gdynia, Stettin, Swinoujscie, das einstige Swinemünde, Trelleborg, Sassnitz, Rostock, Wismar, Lübeck, Kiel sowie Flensburg waren wichtige Hafenstädte. Die Kadetrinne ist eine der bedeutsamsten Seeschifffahrtsrouten hier. Diese wird dicht befahren und es kam auch zu Havarien. Es gibt sehr viele Fährverbindungen auf der Ostsee mit großer Bedeutung. Auch große Brücken, wie etwa in Skandinavien wurden hier gebaut. Diese überspannen die größten Meerengen in Skandinavien. Der Nord-Ostsee-Kanal ist die am meisten befahrene Seeschifffahrtsstraße, die künstlich angelegt ist. Diese verbindet die Ostsee mit der Nordsee und somit existiert eine Abkürzung des Seeweges von Kattegat und Skagerrak. Der Seeweg geht von Kiel nach Brunsbüttel bis zur Elbe. Die Ostseefläche innerhalb Deutschlands ist als Seewasserstraße und Bundeswasserstraße deklariert.

Der Tourismus und die Ferienwohnung

Der Tourismus ist vorherrschend an den Küsten und Inseln. Dieser ist neben dem Handel und der Werftindustrie ein bedeutsamer Wirtschaftszweig. Dem Bädertourismus wird großes Augenmerk geschenkt. Die Seebäder sind sehr bekannt und bedeutend für den Fremdenverkehr. Im Hochsommer mit den Monaten Juli sowie August ist die Hochsaison des Bädertourismus. Daneben gibt es Angebote zum Wellnessen, Fahrrad- sowie Kulturtourismus. Auch die Kreuzfahrtschiffe haben an der Ostsee im Tourismus Bedeutung. Kiel, Rostock-Warnemünde, Kopenhagen, Tallinn, Riga, Danzig, Helsinke, St. Petersburg, Mariehamn sowie Stockholm sind Häfen, die angefahren werden. Während der "Kieler Woche" werden Großveranstaltungen organisiert und die "Hanse Sail" verbucht Millionen Besucher. Hier wird oft ein Ferienhaus gesucht!




Oft gesucht

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